Workshop Mai 2017

Gemeinsam, regelmäßig und eng vernetzt mit Promovierenden aus Deutschland, Frankreich, Luxemburg und anderen Ländern über Themenfelder der internationalen und europäischen Geschichte des 20. Jahrhunderts nachdenken: darin besteht ein zentrales Anliegen des trinationalen Doktorandenkollegs, das am 1. Januar 2017 offiziell startete. Bislang sind es rund 20 Doktorandinnen und Doktoranden aus verschiedenen Fachdisziplinen, die sich durchweg transnational dimensionierten Projekten der neueren Politik-, der Gesellschafts- oder der modernen Kulturgeschichte widmen.

Die Auftaktveranstaltung wird vom 17. bis zum 19. Mai 2017 auf dem Campus der Universität des Saarlandes stattfinden und ist mit einer feierlichen Eröffnung des Kollegs verbunden. Der Festakt beginnt am 18. Mai um 10 Uhr im Graduate Centre der UdS. Den Festvortrag hält Hartmut Kaelble, emeritierter Professor für Sozialgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin und seit vielen Jahren einer der renommiertesten deutsch-französischen Mittlerfiguren im Bereich der Zeitgeschichtsforschung. Hartmut Kaelble spricht über die „Geschichte der sozialen Ungleichheit in Europa seit 1945 – Neue deutsch-französische Divergenzen“.

Inhaltlich startet das Kolleg mit dem Doktorandenforum. Der Schwerpunkt liegt hier bei der Vorstellung der Dissertationsprojekte durch jeweils eine Doktorandin bzw. einen Doktoranden der beteiligten Universitäten. Ergänzt wird das Programm durch Gruppenarbeit, Kommentare und Diskussionen. Die Promovierenden orientieren sich bei der Präsentation ihrer Dissertationsvorhaben an dem aktuellen Diagnoseformat „Raumdiagnosen: Nationales und Transnationales“. Dieses Format wurde ganz bewusst als Zugang für das erste Jahr der Doktorandenschule gewählt, da sich dort besonders nachdrücklich die interkulturelle und internationale Ausrichtung und Schwerpunktsetzung des Doktorandenkollegs widerspiegelt. Es sprechen Jürgen Dierkes zu Dreiecksverhältnissen zwischen Städten in Frankreich, der Bundesrepublik und der DDR, Lise Galand zu dem „Gespenst der Einkreisung“ im Deutschen Kaiserreich und Richard Legay zu Populärkultur im europäischen Rundfunk der 1960er Jahre.

Dokumenten

Damit sich die Teilnehmer auf die kommenden Vorlesungen vorbereiten können, stellt jeder Referent vorbereitende Lektüre zur Verfügung. Diese kann in der Zotero-Bibliothek konsultiert werden.

Um das Programm der ganzen Woche herunterzuladen, siehe dieses PDF.