Universität des Saarlandes

Aline Maldener

Aline Maldener ist seit April 2014 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Kultur- und Mediengeschichte an der Universität des Saarlandes. Unter der Betreuung von Professor Clemens Zimmermann und Professor Dietmar Hüser promoviert sie zum Thema „Transnationalität populärer Jugendkultur. Jugendmedien in der Bundesrepublik Deutschland, in Großbritannien und Frankreich, 1964-1981“.
Das Projekt untersucht im historischen Vergleich und aus transnationaler Perspektive mainstream-orientierte Jugendmedien der 1960er und 70er Jahre. Forschungsleitend ist die Vorstellung eines (west-)europäischen „Jugendmedien-Ensembles“ aus Print- und audiovisuellen Formaten, das gleichsam durch transkulturelle Konvergenzen und Divergenzen sowie mitunter wechselseitigen Transfer populärer Jugendkultur entsteht. Dadurch sind Jugendmedien dazu in der Lage, soziopolitische und sozioökonomische Entwicklungen ihrer Zeit wahlweise zu konterkarieren oder zu reproduzieren und fungieren so als populärkulturelle Europäisierungs-Agenten und Katalysatoren gesellschaftlichen Wandels.
Forschungsschwerpunkte: Geschichte europäischer Jugendmedien und Populärkultur, Film- und Kinogeschichte, Frauen- und Gendergeschichte
Institutionelles Profil

Céline Mérat

Céline Mérat promoviert zum Thema „Bilder schreiben Geschichte: Die Darstellung der Kolonialgeschichte Indochinas im französischen Spielfilm“ an der Universität des Saarlandes, unter Betreuung von Herrn Prof. Dr. Hans-Jürgen Lüsebrink und Herrn Prof. Dr. Rainer Hudemann. Am Beispiel der Kolonialgeschichte Indochinas beschäftigt sich diese Arbeit mit der Art und Weise, wie Geschichte im Spielfilm dargestellt bzw. verarbeitet wird, wie gesellschaftliche, politische und historische Ereignisse den filmischen Umgang mit der Vergangenheit beeinflussen und wie andererseits Spielfilme auf das kollektive Gedächtnis einer Gesellschaft einwirken können.
Sie studierte „Französische Kulturwissenschaften und Interkulturelle Kommunikation“ an der Universität des Saarlandes sowie „Deutsch-Französische Studien“ an der Université Paris 3 – Sorbonne Nouvelle. Seit 2013 arbeitet sie an der Deutsch-Französischen Hochschule in Saarbrücken.

Eva Kübler

Eva Kübler war von 2013-2016 an der Universität des Saarlandes wissenschaftliche Mitarbeiterin im ANR-DFG Projekt „Die Evakuierungen im deutsch-französischen Grenzraum während des Zweiten Weltkriegs“. Ihr Dissertationsthema befasst sich mit den erinnerungsgeschichtlichen Auswirkungen. Ein besonders Augenmerk liegt dabei auf innerfranzösischen Städte- und Gemeindepartnerschaften, die auf die Evakuierungserfahrung zurückgehen. Die Promotion wird von Prof. Rainer Hudemann und Jun.Prof. Johannes Großmann betreut. Derzeit absolviert sie ihr Referendariat.

 

Jasmin Nicklas

Jasmin Nicklas ist seit November 2015 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Europäische Zeitgeschichte an der Universität des Saarlandes. Ihre Masterarbeit schrieb sie unter der Leitung von Rainer Hudemann und Dietmar Hüser über die Evakuierung von Psychiatrien in Elsass-Lothringen und Südwestdeutschland zu Beginn des Zweiten Weltkrieges. Die Arbeit verortet sich in dem von DFG und ANR finanzierten Forschergruppenprojekt “Evakuierungen im deutsch-französischen Grenzgebiet während des Zweiten Weltkrieges”.
Ihr Disserationsprojekt “Baby you can drive my car – VW Käfer und Citroën 2CV auf dem Weg vom Konsumprodukt zum Kultobjekt. Eine deutsch-französische Transfergeschichte” bearbeitet sie seit dem Wintersemester 2015 / 2016 unter der Leitung von Dietmar Hüser und Hélène Miard-Delacroix.

Forschungsschwerpunkte: Kulturgeschichte der Technik, Geschichte des Nationalsozialismus, Populärkultur, deutsch-französische Beziehungen

Jost Richter

Jost Richter ist Doktorand an der Universität des Saarlandes und der Université de Lorraine (Metz). Im Anschluss an das interdisziplinäre Masterstudium „Grenzüberschreitende Kommunikation und Kooperation“ an der Universität des Saarlandes, der Université de Lorraine und der Universität Luxemburg promoviert er unter der Betreuung von Prof. Dr. Dietmar Hüser und Prof. Dr. Reiner Marcowitz in einem Cotutelle-Verfahren zum Thema „Die politische Auseinandersetzung mit der Euro-Krise in Deutschland und Frankreich – nationale Lösungsstrategien und Europäisierungstendenzen“. In der Arbeit sollen die Krisendiskurse von Parteien, Gewerkschaften, Arbeitgeberverbänden und überregionalen Zeitungen in den beiden Partnerländern untersucht werden. Jost Richter ist Stipendiat der Université de Lorraine und war zwischenzeitlich am Deutsch-Französischen Hochschulinstitut für Technik und Wirtschaft (DFHI/ISFATES) als Dozent für Interkulturelles Management tätig.

Jürgen Dierkes

Jürgen Dierkes ist Doktorand an der Universität des Saarlandes und der Université Paris – Sorbonne. Unter der Betreuung von Prof. Dr. Dietmar Hüser und Prof. Dr. Hélène Miard-Delacroix promoviert er in einem Cotutelle-Verfahren zum Thema „‚Ménage à trois‘ unter den Vorzeichen des Ost-West-Konflikts: Eine „asymmetrische Dreiecksgeschichte“ zwischen Städten Frankreichs, der Bundesrepublik und der DDR?“. Er studierte Romanistik-Französisch mit Schwerpunkt Landeswissenschaften sowie die Fächer Europawissenschaften und Wirtschaftswissenschaften an der Universität Kassel und an der Université Paul Valéry – Montpellier III.
Jürgen Dierkes ist beruflich als Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Bundestagsabgeordneten Petra Rode-Bosse tätig. Von November 2013 bis Februar 2017 arbeitete er in gleicher Funktion am Lehrstuhl für Europäische Zeitgeschichte der Universität des Saarlandes.

Institutionelles Profil

 

Melanie Bardian

Melanie Bardian ist seit Oktober 2015 Doktorandin am Lehrstuhl für Europäische Zeitgeschichte an der Universität des Saarlandes und seit Oktober 2017 als wissenschaftliche Mitarbeiterin beschäftigt. Unter der Leitung von Professor Dietmar Hüser befasste sie sich in ihrer Diplomarbeit mit der Geschichte des Deutsch-Amerikanischen Instituts in Saarbrücken. Das Dissertationsprojekt „Amerika an der Saar 1957–1983: Institutionen, Debatten, Perspektiven“ knüpft thematisch und inhaltlich an ihre Abschlussarbeit an, weitet die Forschungsperspektive aber geographisch und zeitlich aus. Das Dissertationsvorhaben wirft einen transfer- und verflechtungsgeschichtlichen Blick auf die amerikanische Kultur- und Informationspolitik in der Grenzregion und möchte aufzuzeigen, in welcher Form „Amerika an der Saar“ anzutreffen war – ob als populärkultureller Event oder als kulturdiplomatische Initiative. Es gilt aufzuzeigen, ob Amerika-Diskurse und Aktivitäten des Deutsch-Amerikanischen Instituts in Saarbrücken sowie vergleichbarer Institutionen im benachbarten Rheinland-Pfalz und in den französischen Regionen Elsass und Lothringen, Transfers und Verflechtungen verstärkten oder gar initiierten. Betreuer des Promotionsvorhabens ist Professor Dietmar Hüser.

Forschungsschwerpunkte: Kultur-Transfer-Forschung, Diplomatiegeschichte, Lokalgeschichte

Institutionelles profil